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NATIONALPARKS - HIGHLIGHTS
Mehr als 25% der gesamten
Fläche Costa Ricas wird geschützt durch das Nationalparksystem
der Regierung, sowie durch private Reservate und Schutzgebiete.
Erfahren Sie mehr über die verschiedenen geschützten
Gebiete, über die ökologische Vielfalt und Biodiversität
des Landes. Schreiben Sie uns für Informationen über
Preise und Öffnungszeiten, und um zu erfragen, wie Sie
zu diesen Schutzgebieten von Flora und Fauna finden.
DIE KARIBIK
Tortuguero:
Gründungsjahr: 1975 Grösse: 31.387 ha
Zu den Highlights von Tortuguero gehört sicherlich die
Ankunft der Lederrücken- und Suppenschildkröten
zur Laichzeit in den Monaten zwischen Juli und Oktober, ebenso
wie die vielen Wasserkanäle und kleinen Lagunen. Krokodile,
Affen, Faultiere und 85 Arten von Süsswasserfischen können
in diesem Schutzgebiet beobachtet werden. Tortuguero ist vor
allem aber immer noch der wichtigste Ort in Mittelamerika
für die Laichzeit der Schildkröte.
Cahuita:
Gründungsjahr: 1970 Grösse: 1106ha auf dem Festland
600 ha Korallenriff, 22.400 ha Meer.
Cahuita schützt die bedeutendsten Korallenriffe in Costa
Rica. Mindestens 35 Arten von Korallen, 140 Weichtiere, 44
Krustentiere, 128 Algen, 123 Fischarten, die Cahuita zu einem
Schnorchelparadies machen, wurden bisher gesehen. Zudem bietet
Cahuita wunderschöne Strände, mit weissem Sand und
grossen Palmen.
Biologische Station
La Selva: Gründungsjahr: 1971 Grösse:
5.600 ha
La Selva befindet sich in Puerto Viejo de Sarapiquí,
35m über dem Meeresspiegel, und beheimatet immergrüne
Primärwälder. Es ist eines der biodiversesten Gebiete
auf dem gesamten amerikanischen Kontinent, mit 2000 Pflanzenarten
(davon sind 400 Bäume), 400 Vogelarten (fast die Hälfte
der Vogelwelt des gesamten Landes), und 1600 verschiedene
Arten von Insekten (35 verschiedene Grashüpfer, 479 Schmetterlinge)
und viele mehr. Die Durchschnittstemperatur beträgt 24°
C, die Luftfeuchtigkeit kann durchaus mehr als 80% betragen.
Starke Regenfälle sind üblich, Besuchern wird daher
geraten, Regensachen und wasserfeste Schuhe mitzubringen.
Vulkan Arenal:
Gründungsjahr: 1991 Grösse: 12.124 ha
Der Vulkan ist seit dem letzten Ausbruch im Jahre 1968 permanent
aktiv, und ist daher auch eine der Hauptattraktionen des Landes.
Der Nationalpark schützt eine Vielfalt von Flora, inklusive
Orchideen, Farne und Bromelien (auch die bedrohte Art Pitkaimia
Funkiae). Neben der Besichtigung des Vulkans, können
Sie zudem einen Aussichtspunkt und den Chato Berg, Arenals
erloschenen Nachbarn, besuchen.
Caño Negro Naturschutzgebiet: Gründungsjahr:
1991 Grösse: 9.969 ha
Dieses Schutzgebiet, welches sich nahe an der Grenze zu Nicaragua
befindet, ist bekannt für seine Wasserwege. Eine grosse
Lagune und zudem die weiten überfluteten Ebenen, bieten
einen idealen Raum für die Fortpflanzung der Vögel,
besonders in der Regenzeit von Mai bis November. Das Gebiet
ist eher feucht, daher wird Besuchern zu leichter Kleidung
geraten. Bootstouren innerhalb des Naturschutzgebietes werden
von La Fortuna aus organisiert, ideal für Vogelkundler.
Monteverde:
Gründungsjahr: 1972 Grösse: 10.500 ha
Monteverde ist ein privatorganisiertes Reservat und wird verwaltet
vom Centro Cientifico Tropical. Der Nationalpark verfügt
über 6 verschiedene Ökosysteme, aber ist am bekanntesten
für seine Nebelwälder. Seine Biodiversität
spiegelt sich wider in 100 Säugetierarten, 400 Vogelarten
(auch der Quetzal), 120 Arten von Amphibien und Reptilien,
rund 2500 Pflanzenarten (420 davon sind allein verschiedene
Orchideenarten), und mehr als 1000 verschiedenen Insekten.
Das Wetter hier ist eher regnerisch und frisch; es wird also
geraten, Regensachen und wärmere Kleidung mitzubringen.
Vulkan Poás:
Gründungsjahr: 1970 Grösse: 6.506 ha
Aufgrund seiner Schönheit und seiner Nähe zu San
José ist Poás der meist besuchteste Nationalpark
in Costa Rica. Heutzutage ist der Vulkan zwar aktiv, bricht
aber nicht aus. Der Hauptkrater hat einen Durchmesser von
1,5 km und eine Tiefe von 300m; der Schwefel gibt ihm eine
türkise, leicht blaue Farbe. 79 Vogelarten wurden im
Nebelwaldgebiet entdeckt. Sie sollten Pullover und eine leichte
Jacke mitbringen, auch wenn das Wetter sehr schön ist,
ist es hier ein wenig kühl.
Vulkan Irazú:
Gründungsjahr: 1955 Grösse: 2.000 ha
Der Vulkan Irazú befindet sich ausserhalb von Cartago
und ist mit seinen 5 Kratern, von denen allerdings nur einer
besichtigt werden kann, einer der aktiven Vulkane des Valle
Central; der letzte Ausbruch geschah allerdings vor 40 Jahren
(1963 – 1965). Die umgebende Landschaft zeichnet sich
aus durch Höhenlagenvegetation wie Moose (Irazú
liegt auf einer Höhe von 3432m über dem Meeresspiegel).
Besuchern wird auch hier zu wärmerer Kleidung wie Pullover
und Jacke, auch an sonnigen Tagen, geraten.
Braulio Carrillo: Gründungsjahr: 1978
Grösse: 47.583 ha
Dieser Nationalpark wurde benannt nach Costa Rica’s
drittem Staatschef, der im 19. Jahrhundert eine Verbindungsstrasse
zwischen dem Valle Central und Puerto Limón bauen liess.
Braulio Carrillo ist einer der grössten Wälder,
er trennt die Berge des Valle Central vom feuchten karibischen
Tiefland.
Vulkan Turrialba:
Gründungsjahr: 1955 Grösse: 1257 ha
Auf einer Höhe von 3340m über dem Meeresspiegel
beträgt die durchschnittliche Temperatur auf dem ruhenden
Vulkan Turrialba 16°C mit einem Niederschlag von 3.000
bis 4.000mm. Auf den Wegen zum Vulkan findet man nur sehr
wenige Touristen; beeindruckende Bergaussichten sowie frische
Bergluft können Sie hier ungestört geniessen. Auch
mit Allradantrieb kann der Vulkan nur bis zu einem bestimmten
Punkt erreicht werden; der Rest des Weges muss zu Fuss bewältigt
werden.
Rincón
de la Vieja: Entstehungsjahr: 1974. Grösse:
14.161 ha. Zu den Hauptattraktionen des Vulkans gehören
seine heissen Quellen und der Vulkanschlamm. Zudem ist Rincón
de la Vieja einer der wenigen Vulkane mit trockenen Tropenwäldern.
Auf einer Höhe von 1.806m bietet er viele Wanderwege,
vom Kraterrand aus einen beeindruckenden Blick über die
Ebenen der Nordpazifikküste und viele Wasserfälle
und Flüsse mit intensiver blauer Farbe. Drei verschiedene
Affenarten wurden bisher gesehen, sowie der Weisswedelhirsch
und 282 Vogelarten.
Santa Rosa:
Entstehungsjar: 1966. Grösse: 38.674 ha
Santa Rosa war einst eine bewohnte Hacienda, und ist heute
noch bekannt für seinen historischen Kampf gegen nordamerikanische
Filibuster-Truppen im Jahre 1856. Der heutige Nationalpark
beheimatet den bedeutendsten geschützten Trockenwald
in ganz Mittelamerika. Mehr als 100 Säugetierarten leben
in Santa Rosa, und sein Strand Nancite ist einer der wichtigsten
Laichplätze in Mittelamerika für die Bastardschlidkröte
(Lepidachelys olivacea). Aufgrund der ökologischen Bedingungen
ist der Zugang zum Strand sehr beschränkt.
Marino Las Baulas:
Entstehungsjahr: 1991. Grösse: 379 ha
Während der Monate von Dezember bis März, finden
Sie am Playa Grande (südlich von Tamarindo) Lederrückenschildkröten
(Dermochelys coriacea), die hier dann gerade ihre Laichzeit
verbringen. Andere wichtige geschützte Schildkrötenarten
in diesem Nationalpark sind die Bastardschildkröte (Lepidochelys
olivacea), und gelegentlich auch die gefährdete Karettschildkröte
(Eretmochelys imbricata). Der Las Baulas Nationalpark bietet
Mangroven ebenso wie trockenen Tropenwald.
Cabo Blanco:
Entstehungsjahr: 1963. Grösse: 1.172 ha Land und 1.790ha
Meer Cabo Blanco liegt an der Südwestspitze der Nicoya
Halbinsel, in der Nähe von Montezuma und Malpaís.
Eine Besonderheit dieses Parks ist, dass manche Wanderwege
vom Wald direkt zu einsamen Stränden führen. Mehr
als 119 Baumarten sind hier entdeckt worden, sowie eine grosse
Artenvielfalt an Fauna; Wild, Affen sowie Stachelschweine
leben in diesem Wald. Wassertiere wie Muscheln, Krabben, Hummer
und eine Vielfalt an Fischen werden in den Gewässern
von Cabo Blanco geschützt.
Palo Verde:
Entstehungsjahr: 1978. Grösse: 18.418ha
Der Nationalpark Palo Verde, welcher an der Quelle des Flusses
Tempisque liegt, ist bekannt für seine vielen verschiedenen
Vogelarten. Die Landschaft besteht hauptsächlich aus
Weideland und Wasserwegen. Saisonale Fluten treten auf in
den Monaten von Juni bis Oktober. Besuchern wird zu Insektenschutz
geraten, da es hier besonders in der Regenzeit sehr viele
Moskitos gibt.
Carara:
Entstehungsjahr: 1978. Grösse: 5.242 ha.
Carara trennt den Pazifischen Ozean vom Valle Central, die
Wälder von Carara sind ein Schutzgebiet für die
seltene, an der Pazifikküste vom Aussterben bedrohte
Papageienart Ara Macao, der hellrote Ara. Affen, Faultiere
und 750 Pflanzenarten findet man in diesem Nationalpark an
der zentralen Pazifikküste. Man erreicht ihn in nur 15
Minuten Autofahrt von Herradura, 20 Minuten von Jacó,
und 1 ½ Stunden von Quepos und Manuel Antonio.
Manuel Antonio:
Year of creation: 1972. Extension: 1,625 ha. (4,015.5 acres).
Manuel Antonio is the most visited protected beach within
the country. The park shelters primary and secondary forests,
mangroves (aprox. 18 ha. / 44.48 acres), and ocean fauna.
Two and three-toed sloths, 109 species of mammals, and 184
species of birds inhabit this territory. Manuel Antonio’s
forests also guard the endangered Costa Rican Squirrel Monkey,
also known as the Titi Monkey. Three beaches, mountain trails,
and the famous Punta Catedral (a former island that is now
attached to the mainland by a strip of sediment accumulation,
are some of the park’s main attractions.
Marino Ballena:
Entstehungsjahr: 1992. Grösse: 172 ha.
Marino Ballena liegt südlich von Dominical, in der Nähe
des Ortes Uvita. Dieser Nationalpark wurde gegründet,
um den Lebensraum für bedrohte Arten zu sichern. Er wurde
benannt nach den Wanderwalen, die jedes Jahr die Küstengewässer
hier erreichen, um sich fortzupflanzen.
Corcovado &
Insel Caño: Entstehungsjahr: 1975. Grösse:
42.469 ha Corcovado verfügt über einen der letzten
feuchten Regenwälder am mesoamerikanischen Pazifik. Er
beheimatet verschiedene vom Aussterben bedrohte Arten, wie
den roten Ara, den schwarze Pekari (Tayassu pecari), und den
Jaguar (Felis onca). Es gibt drei Hauptrangerstationen: zwei
an der Küste (San Pedrillo, erreichbar mit dem Boot von
der Bucht Drake; Sirena, erreichbar mit dem Auto von Puerto
Jiménez), und eine innerhalb des Waldes: Los Patos.
Wanderungen auf bestimmten Wegen sollten zuvor mit den Rangern
besprochen werden, da manche Routen aufgrund von Überflutung
nicht begehbar sind. Die Insel Caño in der Nähe
der Bucht Drake und die Pedrillo Station sind ideale Tauchgebiete.
La Amistad:
Entstehungsjahr: 1982. Grösse: 199.147ha.
La Amistad ist der einzige internationale Park Costa Rica’s;
sein Gebiet erstreckt sich über Costa Rica und Panama
und besteht aus sehr feuchten und nebligen Wäldern. Mehr
als 263 Arten von Amphibien und Reptilien, sowie 400 Vogelarten
(auch der Quetzal) sind in diesem biologischen Schutzgebiet
zu beobachten. Es ist Costa Rica’s grösstes Schutzgebiet,
und ebenso eines der isoliertesten.
Chirripó:
Entstehungsjahr: 1975. Grösse: 50.849 ha.
Mit einer Höhe von 3820m ist der Chirripó der
höchste Berg Costa Rica’s. Die Vegetation besteht
hier aus kleinen Büschen und Pflanzen, die nicht höher
als 4m sind. Es gibt keine andere Möglichkeit, als diesen
Gipfel zu Fuss zu erreichen; Besucher dieses Nationalparks
müssen also vorbereitet sein, mehr als 11km bis zur nächsten
Unterkunft zu wandern. Zugang zum Park ist begrenzt auf 40
Personen pro Tag, also buchen Sie am besten etwa 3 Monate
im Voraus. Warme Kleidung ist notwendig, da die Temperaturen
bis auf 0 °C in der Nacht fallen können, und es gibt
keine Heizung in der Hütte.
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